BSI und Brexit

BSI und Brexit

Was passiert mit Zertifizierungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU?

Was passiert mit Zertifizierungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU?

Red Overlay
BSI und Brexit
BSI und Brexit
Red Overlay

BSI und Brexit – was passiert mit BSI Zertifizierungen?

 

Nach dem Auslösen von Artikel 50 wird das BSI weiterhin Organisationen dabei helfen, ihre Ziele zu erreichen, wie wir es in den letzten 116 Jahren getan haben.

Für BSI ist es "Business as usual". BSI wird weiterhin ein vollwertiges Mitglied und einflussreicher Teilnehmer am einheitlichen europäischen Normungssystem sowie eine Benannte Stelle der EU bleiben. BSI wird weiterhin eine wichtige Rolle spielen, indem es sowohl britische als auch ausländische Firmen dabei unterstützt, die Produktkonformität nachzuweisen.

Während die Verhandlungen voranschreiten und unsere Gespräche mit der britischen Regierung und anderen relevanten Behörden sich weiterentwickeln, werden wir Sie weiterhin über die Fortschritte auf dieser Seite und in anderen Mitteilungen auf dem Laufenden halten.


Brexit und Normen

Nach dem Ausstieg Großbritaninniens aus der Europäischen Union am 31.Januar 2020 ist Großbritannien  in eine Übergangsphase eingetreten, in der Sie nicht mehr in den politischen Instutionen der EU vertreten ist, aber die Regeln und Verpflichtungen der EU-Mitgliedschaft weiterhin gelten. Diese wird am 31.Dezember 2020 enden, und während dieses Zeitraums beabsichtigt die britsche Regierung, ein Handelabkommenmit der EU auszuhandeln, in dem unsere künftigen Handelsbezeihungen festgelegt werden.

Die Mitgliedschaft von BSI in CEN und CENELEC wird mit all ihren Pflichten und Rechten wie gewohnt fortgesetzt. Dies gewährleistet die Kontinuität für unsere Interessenvertreter in den CEN- und CENELEC-Ausschüssen und vermeidet die Gefahr der Anfechtung der Vorsitzenden und Sekretäre. Da Großbritanien nun die EU verlassen hat, haben die Mitglieder dieser Organisation einen Zeitraum für die Aktualisierung der Statuten festgelegt, um dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU zu entsprechen. Er soll bis Ende Dezember 2020 laufen, und die Vorstände von CEN und CENELEC haben vorgeschlagen, ihn bis Ende 2012 zu verlängern. Die Mitgliedschaft von BSI in den internationalen Normungsorganisationen ISO und IEC ist vom Austritt Großbritanniens aus der EU nicht betroffen.

Die BSI Group in Großbritannien ist sich sicher, dass sich nach der Übergangszeit die Regierungspraxis bei der Verwendung freiwilliger Normen zur Unterstützung der Regulierung nicht ändern wird. Wenn in dieser oder einer künftigen Regierung es das Ziel gibt, von den regulatorischen Anforderungen in der EU oder in anderen Ländern abzuweichen, werden wir sicherstellen, dass die Industriestandards, wenn sie zur Untermauerung neuer Gesetze erforderlich sind, internationale Best Practice darstellen.

Die BSI Group arbeitet weiterhin eng mit den zentralen Regierungsabteilungen zusammen, um sie über die Art und Weise zu beraten, wie Normen zur Unterstützung neuer Vorschrften eingesetzt werden. Scott Steedman, Direktor für Normen, sitzt in der Strategic Trade Advisory Group (STAG) des Ministeriums für internationalen Handel (DIT), dem Stakeholder-Forum der Regierung für den Handel. Wir haben auch einen Stellvertreter der DIT, der eng mit den Teams zusammenarbeitet, die sich mit den neuen Handelsabkommen befassen, um Leitlinien für die angemessene Einbeziehung von Normen in Handelsabkommen zu erstellen.