Aufprallschutz

Richtlinie über Persönliche Schutzausrüstung (89/686/EEC)

Die Richtlinie über Persönliche Schutzausrüstung bezieht sich auf „jedes Gerät, das von Personen getragen oder gehalten wird, mit dem Zweck des Schutzes gegen eine oder mehrere Gefahren für Gesundheit oder Sicherheit“  Um den Gesetzesvorgaben zu entsprechen müssen Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung sicherstellen, dass ihre Produkte den entsprechenden nationalen, europäischen oder internationalen Standards oder technischen Vorgaben entsprechen.

Klassifizierung der Richtlinie für Persönliche Schutzausrüstung

  • Einfach - Produkte, die geringen Sicherheitsrisiken ausgesetzt sind und wo der Endnutzer das Risikoniveau einschätzen kann.
    Eigenzertifizierung des Herstellers
  • Komplex - Produkte die gegen tödliche Gefahren schützen sollen oder der Gesundheit sehr schaden können.
    Die Vergabe der jeweiligen CE-Klassifizierung wird durch eine Benannte Stelle vorgenommen
  • Zwischenbereich - Produkte, die in keine der Kategorien fallen.
    Die Vergabe der jeweiligen CE-Klassifizierung wird durch eine Benannte Stelle vorgenommen

Angebot von BSI:
Die meisten Produkte aus dem Bereich „Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA) müssen mit dem CE-Zeichen ausgezeichnet sein.  BSI kann Ihnen zusätzlich das Kitemark anbieten – es hilft Verbrauchern dabei, Qualitätsprodukte zu erkennen, die Branchenstandards entsprechen oder diese übertreffen.

 

Aufprallschutz: Helme
Für den Kopfschutz gibt es zahlreiche Produkte. Angeboten werden einfache Stoßhelme, wie beispielsweise Fahrradhelme. Aber auch speziellere Helme mit eingebauter Beatmungs- und Kommunikationstechnik sind erhältlich. Dabei wird der Helm ein Multifunktionsgerät, dessen Funktionen über den einfachen Schutz hinausgehen. Die Einführung strengerer Standards und verbesserter Testmethoden bedeutet, dass Helme jetzt einen besseren Tragekomfort aufweisen, leichter konstruiert sind und über verbesserte Hygiene-Eigenschaften verfügen.

Sämtliche Helme und Visiere müssen in Einklang mit den Vorgaben des Gesetzes zur Verkehrssicherheit (siehe Verordnung 22.05, BS 6658, BS EN 4110:1999) zertifiziert sein. Als eines der weltweit besten Testlabore für Schutzhelme agiert BSI als technischer Serviceanbieter für die Fahrzeugzertifizierungsagentur (Vehicle Certification Agency), der britischen Gutachtenstelle für die Verordnung 22.05.

Zudem agiert BSI als britische Überprüfungsstelle für die Einhaltung der Standards Australia Quality Assessment Systems für Helme und Visiere im Straßengebrauch nach AS 1689 und AS 1609.

BSI hat sich auf zahlreiche Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit unterschiedlichen Ländern geeinigt. Eine Kitemark-Zertifizierung ist auch erhältlich für Fahrzeughelme.

Helme und Schutzhelme:

UN ECE Verordnung 22.05
Schutzhelme für Fahrer und Beifahrer von Mopeds und Motorrädern (mit oder ohne Beiwagen) und für entsprechende feste oder austauschbare Visiere.
BS 6658: 1985
Schutzhelme für den die Fahrzeugbedienung
BS EN 4110: 1999
Visiere für die Fahrzeugbedienung
BS EN 1078:1997
Helme für Fahrradfahrer, Skateboarder und Rollschuhläufer
BS EN 397: 1995
Sicherheitshelme in der Industrie
BS EN 812: 1998
Anstoßkappen für die Industrie
PAS 017: 1995
Schutzhelme für Polizeieinsätze
PAS 028: 2002
Sicherheitshelme für die See- und Schifffahrt

Sporthelme

Der Markt für Sportartikel wird immer internationaler und aus diesem Grund müssen Hersteller von Sportartikeln einem zunehmenden Maß an nationalen und internationalen Standards sowie einzelnen Vorgaben der entsprechenden Behörden entsprechen. BSI steht Herstellern bei jeder Überprüfung zur Seite und ist in der Lage, Produkte für Weltchampions und Hobbysportler, Abenteuerlustige und zukünftige Schützlinge gleichermaßen zu testen!

Dabei unterstützt BSI sowohl neue als auch bewährte Produkte. Unser Kundenportfolio weist Hersteller für Sportartikel aus diversen
Branchen auf; von großen multinationalen Verbänden zu kleinen Unternehmen - vom Fahrradsport, über Rugby, Cricket, Motorsport, zu Reitsport uvm.

Unser Ruf, immer nur den höchsten Standards zu entsprechen, ist so weit verbreitet, dass die British Equestrian Federation und der Pony Club nur Reiter bei Reitsportturnieren zulässt, die einen Kitemark-zertifizierten Helm tragen.

BSI bietet die Überprüfung in Einklang mit den folgenden Standards an:

BS EN 7928: 1998
Schutzhelme für Cricketspieler
BS EN 1384: 1997
Schutzhelme für reiterliche Aktivitäten
PAS 015: 1998
Reithelme
BS EN 966:1996
Helme für den Flugsport
BS EN 1077: 2007
Helme für alpine Skiläufer und Snowboarder

Aufprallschutz: Körperschutz

Jeder benötigt irgendwann im Leben ausreichenden Schutz vor potenziellen Verletzungen. Wenn man sich auf ein Produkt verlassen soll, das den Schutz der Arme, Beine, lebenswichtigen Organen und anderen Körperteilen garantieren soll, ist es unumgänglich zu wissen, dass dieses Produkt auf Herz und Nieren geprüft wurde.

Im BSI-Labor für Aufprallschutz werden zahlreiche Produkte aus dem Bereich „Persönliche Schutzausrüstung“ überprüft - ob nun für sportliche Aktivitäten oder die Freizeitgestaltung.

BSI Zertifizierung beinhaltet:

• Knie- und Ellenbogenschoner (Motorradfahren)
• Knie- und Ellenbogenschoner (Sport)
• Gamaschen und Schutzschuhe
• Rugby-Kleidung
• Cricket-Suspensorien
• Fußball-Knieschoner

BS EN 1177: 1998
Stoßdämmende Spielplatzbeläge
IRB/REG12/Iss 1/2005
Besondere Ausrüstung für Rugby-Spieler (Kopfschutz, Schulterpolster und unzulässige Kleidung)