Kitemark-Programm für die Installation von Feueralarmen

Kitemark-Programm für die Installation von Feueralarmen

Die britische Brandmeistervereinigung spricht die dringende Empfehlung einer Zertifizierung durch eine UKAS-akkreditierte Stelle für Unternehmen aus, die Feueralarmsysteme herstellen, installieren, Inbetriebsetzen und warten. Ab 01. September 2008 gilt diese Empfehlung für alle Feuermeldesysteme.

Profitieren Sie davon, indem Sie eine Kitemark-Lizenzierung für Feueralarmsysteme beantragen. So erlangen Sie nicht nur die empfohlene Zertifizierung, sondern dank einer Auszeichnung Ihrer Geräte mit dem prestigeträchtigen Kitemark-Symbol, auch einen Vorteil gegenüber Ihren Wettbewerbern.

Das SP203 Kitemark-Programm spiegelt wieder, dass sich verschiedene Unternehmen auf unterschiedliche Bereiche von Feueralarmsystemen spezialisieren. Aufgrund seiner flexiblen und modularen Struktur können Sie mithilfe des SP203 eine Kitemark-Zertifizierung in allen gelisteten Programmmodulen ODER nur für jene Module, die Sie auswählen, erhalten.

Die vier verschiedenen Module

  1. Systemgestaltung
  2. Installation
  3. Inbetriebsetzung und Übergabe
  4. Wartung

Kitemark-Programme sind für die folgenden Standards verfügbar:

BS 5839-1:2002+A2:2008
Brandmelder und Feueralarmsysteme für Gebäude. Verhaltenskodex für Systemgestaltung, Installation, Inbetriebsetzung und Wartung
BS 5839-6:2004
Brandmelder und Feueralarmsysteme für Gebäude. Verhaltenskodex für Systemgestaltung, Installation, Inbetriebsetzung und
Wartung von Brandmeldern und Feueralarmsystemen für Gebäude
BS 5839-8: 2008
Brandmelder und Feueralarmsysteme für Gebäude. Verhaltenskodex für Systemgestaltung, Installation, Inbetriebsetzung und Wartung von Sprachalarmierungsanlagen
BS 6266: 2002
Verhaltenskodex für Brandschutz und Installation elektronischer Ausrüstung
BS 7273-1: 2006
Verhaltenskodex für die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen. Elektrisch ausgelöste Löschsysteme mit gasförmigen Löschmitteln für Raum- und Objektschutz
BS 7273-2: 1999
Verhaltenskodex für die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen. Mechanisch ausgelöste Löschsysteme mit gasförmigen Löschmitteln für Raum- und Objektschutz

Programmphasen für die Kitemark-Zertifizierung durch eine dritte Partei nach SP203:

1. Antrag
Sobald Sie sich mit den Erfüllungskriterien nach SP203 und entsprechenden Dokumenten vertraut gemacht haben, müssen Sie das Formular für eine Angebotsanfrage ausfüllen (mit dem SP203-Verkaufspaket verfügbar). Sobald dieses ausgefüllt ist, können Sie es per Post oder Fax an BSI senden.

SP203 Kitemark-Verkaufspaket herunterladen

2. Gutachten
Sobald Sie unser Angebot annehmen, senden Sie es bitte an uns zurück. Ein Prüfer vor Ort wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um passende Termine für ein Vorgutachten und/oder Erstgutachten zu arrangieren. Der Prüfer beantwortet Ihnen gerne auch sämtliche Fragen allgemeiner oder technischer Natur.

  • Vorgutachten - Lückenanalyse

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie ein komplettes Gutachten bestehen würden, können Sie zunächst auch ein Vorgutachten beantragen. So können Sie bereits in dieser Phase mit einem BSI-Prüfer zusammenarbeiten und herausfinden, welche Bereiche in Ihrem Unternehmen bereits den Anforderungen entsprechen und wo Sie vor dem Erstgutachten noch einmal korrigierende Maßnahmen einleiten müssen. Das Vorgutachten ist eine Simulation des Erstgutachtens und gibt Ihnen somit einen guten Überblick über die zu erwartenden Schritte. Auch haben Sie im Rahmen eines Vorgutachtens die Chance, noch offenstehende Fragen vor der Durchführung des Erstgutachtens zu stellen und Antworten zu erhalten.

  • Erstgutachten

Das Erstgutachten besteht aus verschiedenen Teilen, wie beispielsweise zwei Standortbesuchen, in deren Rahmen aktuelle Installationen überprüft werden. Weitere Einzelheiten zu den Bestandteilen eines Erstgutachtens können Sie der Antragsbroschüre entnehmen. Sollte im Rahmen des Gutachten Nichteinhaltungen  der Vorgaben festgestellt werden, sollten Sie diese korrigieren. Ausschließlich ausschlaggebende Nichteinhaltungen ziehen einen weiteren Standortbesuch nach sich oder verzögern die Lizenzausstellung. Für eine Bewertung Ihres Handlungsplans und im Rahmen der Klärung von Nichteinhaltungen der Vorgaben werden sowohl schriftliche Erklärungen, Installationszertifikate als auch digitale Fotos berücksichtigt.

3. Vergabe der Kitemark/Lizenz
Sobald Sie das Kitemark-Zertifizierungsverfahren erfolgreich abgeschlossen haben, erhalten Sie Ihre Kitemark-Lizenz. Ihre BAFE-Zertifizierung  erhalten Sie direkt von der BAFE. In unserem Online-Bereich für Mitglieder ist es Ihnen anschließend möglich, Zertifizierungen zu veröffentlichen. Sobald das Unternehmens-Gutachten erstellt wurde und etwaige Nichteinhaltungen beseitigt sind, wird der Bericht des Prüfers an den Programmmanager gesendet. Dieser geht den Bericht durch und anschließend wird eine Entscheidung bezüglich der Lizenzvergabe gefällt. Im Anschluss erhalten Sie die Lizenz mit Sicherheitshologramm im Rahmen Ihres Lizenzpakets. Darin enthalten sind Ihre Lizenz, eine Kopie der Lizenz zu Präsentationszwecken und weitere Informationen über das Programm. Außerdem erhalten Sie ein Kitemark-Marketing-Toolkit, sodass Sie wirklich alle Vorteile einer Kitemark-Lizenzierung ausschöpfen können.

  • Vergabe von Zertifizierungen

Ihre Kunden sollten nach Fertigstellung einer Arbeit das dementsprechende BAFE-Zertifikat sowie weitere entsprechende Zertifizierungen vorgelegt bekommen. Sämtliche BAFE-Zertifizierungen werden im Online-Mitgliederbereich vergeben und aus diesem Grund sollten Sie über Internetzugang sowie eine gültige E-Mail-Adresse verfügen, wenn Sie Teil dieses Programms werden wollen. Wenn Sie ein Zertifikat erstellen, wird der Status der Arbeiten im System automatisch auf „abgeschlossen“ gesetzt. Im Lizenzpaket finden Sie weitere Informationen dazu, wie Sie auf Zertifikate zugreifen und diese ausdrucken.

BSI kann Gutachten auf Basis zahlreicher Standards erstellen. Eine vollständige Liste finden Sie in Anhang 2.2 von SP203.

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