Feuerlöschausrüstung

Feuerlöscher

Feuerlöscher müssen unabhängig ihres Inhalts rot sein. Einzig 5 % der Oberfläche dürfen mit einem Hinweis versehen werden, der den Inhalt des Feuerlöschers genauer erläutert.

Sämtliche Feuerlöscher müssen nach den entsprechenden Standards getestet werden und die richtigen Zertifizierungsnachweise aufweisen.



BSI - Testdienstleistungen

BSI bietet nicht nur Tests nach den u. a. Standards an, sondern verfügt außerdem über ein umfassendes Testpaket. In diesem enthalten sind Standortbesuche und integrierte mehrmalige Besuche zur Bildung von Bemessungsgrundlagen, die Vergabe von CE-Zeichen (Druckgeräte-Richtlinie und Meeresstrategie-Richtlinie) und die Kitemark-Zertifizierung. BS EN 1866-1 kann getestet werden nach der Druckgeräterichtlinie und/oder der Richtlinie für Ortsbewegliche Druckgeräte (TPE). Kitemark-Zertifizierungsprogramme für diese Produkte schließen eine automatische Erfüllung der Vorgaben des CE-Zeichens mit ein.

BS EN 3-7: 2004
Tragbare Feuerlöscher.  Eigenschaften, Leistungsanforderungen und Testmethoden.

BS EN 3-8: 2006
Zusätzliche Anforderungen nach EN3-7 für Herstellung, Druckresistenz und mechanische Tests für
Löschgeräte mit einem zulässigen Maximaldruck geringer als 30 bar.

BS EN 3-9: 2006
Zusätzliche Anforderungen nach EN3-7 für die Druckresistenz von CO2-Löschgeräten.

BS 6165: 2002
Leistungsumfang von kleinen Einweg-Aerosol-Feuerlöschern

BS EN 1866-1: 2007
Tragbare Feuerlöscher  Eigenschaften, Leistungsanforderungen und Testmethoden.


Wassernebelanlagen

Wassernebelanlagen funktionieren ähnlich wie normale Sprinkleranlagen, doch wenn sie ausgelöst werden, stoßen sie anstelle eines harten Strahls einen feinen Wassernebel aus. Der effektiv ausgestoßene Wassernebel nutzt die Energie des Feuers gegen das Feuer selbst, indem es erhitzte Gegenstände abkühlt und eine branddämmende Wirkung hat.

Es gibt drei verschiedene Wassernebelanlagen: Niederdruck: <12,5 bar, mittlerer druck:>12,5 und< 35 bar und Hochdruck: >35 bar.

BSI - Testdienstleistungen

BSI bietet eine Kitemark-Zertifizierung für FM-genehmigte Wassernebelsysteme, aber nicht für Systemkomponenten.

FM 5560
Wassernebelsysteme

BS ISO 15371
Seefahrt und Marine (Brandschutz hinsichtlich Fritteusen in Kombüsen)


Löschdecken

Um ein Feuer in einer Küche zu löschen, werden oftmals Löschdecken eingesetzt. Sie sind außerdem eine effektive Methode, um eine in Brand geratene Person zu löschen, wenn beispielsweise die Kleidung einer Person in einem Brandunfall Feuer gefangen hat.  Einige Löschdecken können verschiedenen Einsatzmöglichkeiten dienen und das sollte eindeutig auf der Verpackung angegeben werden. Wenn eine Löschdecke nur für den einmaligen Gebrauch bestimmt ist, darf sie nicht wiederverwendet werden, da sie möglicherweise nicht mehr in ausreichender Form einsatzbereit ist.

Die zwei verschiedenen Arten von Löschdecken sind: industrielle Löschdecken für Großküchen und Löschdecken für den Heimgebrauch.

BSI-Testdienstleistungen
Umfassende Konformitätstests nach BS EN 1869 und BS 7944, plus eine Kitemark-Zertifizierung nach dem o. a. Programm.  Dabei bedeutet eine Kitemark-Lizenzierung dieser Produkte zugleich auch das Erfüllen der Kriterien für die Erlangung eines CE-Zeichens.

BS EN 1869:1997
Löschdecken

BS 7944: 1999
Klasse I - Löschdecke aus schweren Textilien und
Klasse 2 - Löschdecke aus schweren Textilien mit Hitzeschutz


Fest installierte Brandbekämpfungssysteme

Feuerwehrschläuche und Verbindungen
Flachliegende Feuerwehrschläuche werden weltweit von der Feuerwehr eingesetzt und sind im Rahmen der Brandbekämpfung der wahrscheinlich wichtigste Ausrüstungsgegenstand. 

Kitemark-zertifizierte Feuerwehrschläuche müssen den Voraussetzungen der Standards bezüglich der folgenden Kriterien entsprechen: Fertigung, Maße, Gewicht, Berstdruck, Haftung, Feuchtigkeitsaufnahme, Dehnbarkeit, Alterung durch Hitzeeinwirkung, Abriebfestigkeit und Ozonfestigkeit. Jeder Teil des Feuerwehrschlauchs wird einer Prüfung unter Druck unterzogen und entsprechend gezeichnet. Kitemark-Zertifizierungsprogramme für diese Produkte schließen eine automatische Erfüllung der Vorgaben des CE-Zeichens mit ein.

BS 6391 -Typ 1
Feuerwehrschläuche - keine Hitzetests durchgeführt, Flüssigkeitsaufnahme gesichert
BS 6391 -Typ 2
Feuerwehrschläuche - externe Beschichtung gegen Feuchtigkeitsaufnahme
BS 6391 -Typ 3
Feuerwehrschläuche - externe Beschichtung gegen Abnutzung
BS EN 694: 2001
Feuerwehrschläuche.  Zusammenlegbare Schläuche für stationäre Systeme
BS 336: 1989
Feuerwehrschlauchkupplungen und Zubehör

Spulen für Feuerwehrschläuche
Es gibt zwei verschiedene Arten von Spulen.  Automatische und manuelle Spulen. Es können sowohl Kitemark-Zertifizierungen nach den oben genannten Standards durchgeführt werden, als auch umfassende Konformitätstests nach der Bauproduktenrichtlinie.

BS EN 671-1: 2001
Schlauchspulen für faltbare Schläuche
BS EN 671-2: 2001
Schlauchsysteme für flach zusammenlegbare Schläuche

Ventile für Löschwasserhydranten
Zusätzlich zu einer Kitemark-Zertifizierung nach den o. a. Standards, wird auch die alleinige Vergabe des CE-Zeichens nach BS EN 14339 angeboten. Dabei können die entsprechenden Tests sowohl vor Ort als auch in einer der umfangreichen BSI-Testanlagen durchgeführt werden. Weiter ergänzt werden kann dies durch einen umfassende Konformitätstest nach der Bauproduktenrichtlinie.

BS 750: 2006
Leistungskriterien von Unterflur-Feuerhydranten mit Straßenkappe und Deckel
BS EN 14339: 2005
Unterflurhydranten
BS 5041-1: 1987
Bestandteile von Löschwassersystemen  Leistungskriterien für Schlauchanschlussventile für nasse Steigleitungen.
BS 5041-2: 1987
Bestandteile von Löschwassersystemen.  Leistungskriterien für Schlauchanschlussventile für trockene Steigleitungen.
BS 5041-3: 1975
Bestandteile von Löschwassersystemen.  Leistungskriterien für Schlauchgurte für den Wasserzufluss auf trockenen Steigleitern
BS 5041-4: 1975
Bestandteile von Löschwassersystemen.   Leistungskriterien für die Aufbewahrung von Schlauchanschlussventilen für trockene Steigleitungen.
BS 5041-5: 1974
Bestandteile von Löschwassersystemen.  Leistungskriterien für die Aufbewahrung von Schaumzuflüssen und Zugänge von trockenen Steigleitern.