Bauproduktenverordnung (BPV)

Die Bauproduktenverordnung (BPV) wurde sowohl von der Europäischen Kommission als auch der Regierung des Vereinigten Königreichs übernommen und ersetzt damit die Bauproduktenrichtlinie (BPR). Als Folge dieser Veränderungen werden CE-Zeichen für Hersteller auch im Vereinigten Königreich bald verpflichtend sein. Bis zum Juni 2013 müssen Hersteller und Importeure sicher stellen, dass ihre Bauprodukte den CE-Vorgaben dieser neuen Verordnung entsprechen.

Laut der Verordnung werden die Vorgaben für den Erhalt des CE-Zeichens in folgenden Fällen zutreffen:

„Jegliches Produkt oder Zubehör, das gefertigt und auf dem Markt angeboten wird, zu dem Zweck, dauerhaft im Rahmen von Bauvorhaben eingesetzt zu werden und dessen Leistung sich auf die Leistung der Bauarbeiten auswirkt, die gemäß der allgemeinen Vorgaben für Baustellen ausgeübt werden.“

Das bedeutet, dass sämtliche Produkte, die dieser Definition entsprechen und ab Juli 2013 auf den Markt kommen, diesem harmonisierten Standard entsprechen müssen und dementsprechend sowohl durch eine Leistungserklärung als auch ein CE-Zeichen gekennzeichnet sein müssen.

Die Entscheidung für die Bauproduktenverordnung (BPV) gründet auf dem Erfolg der Bauproduktenrichtlinie (BPR), die ermöglichte, dass Bauprodukte, die diesen harmonisierten Standards entsprechen, auf sämtlichen Märkten der Europäischen Handelszone angeboten werden dürfen. 


Welche Auswirkungen hat die Bauproduktenverordnung (BPV) für Sie?

Wenn Sie Produkte herstellen oder importieren, die unter diese Verordnung fallen, müssen Sie vor dem Verkauf innerhalb des Vereinigten Königreichs und Europas sicherstellen, dass Ihre Produkte die Vorgaben der Verordnung erfüllen und das CE-Zeichen tragen.

Die Verantwortlichkeit dafür, dass ein Produkt den entsprechenden Vorgaben entspricht, liegt bei den Gebäudeplanern, Bauunternehmern und der regionalen Bauverwaltung. Von Herstellern und Importeuren wird erwartet, dass die notwendigen Dokumentationen bezüglich der Erfüllung dieser Verordnung erbracht werden.


Wie kann Sie BSI bei der Vorbereitung zur Erfüllung der Bauproduktenverordnung (BPV) unterstützen?

Kitemark kann Ihnen schon jetzt bei der Vorbereitung zur Seite stehen, noch bevor das CE-Zeichen im Zusammenhang mit der Bauproduktenverordnung (BPV) im Jahr 2013 verpflichtend sein wird. Die Vorgaben einer Kitemark-Zertifizierung gehen weit über jene des CE-Zeichens heraus und mit einer Kitemark-Zertifizierung belegen Sie die Qualität und Zuverlässigkeit Ihrer Produkte.  Kitemark beinhaltet Produkttests, die auch für den Erhalt eines CE-Zeichens erforderlich sind. Auf diese Weise können Sie schon heute der neuen Verordnung entsprechen.  


Erfahren Sie mehr zu der neuen Bauproduktenverordnung (BPV)

Außerdem bieten wir Ihnen professionelle Beratung bezüglich der Vorgaben der Bauproduktenverordnung (BPV) und den damit einhergehenden Auswirkungen für Bauprodukte. Um zu erfahren, wie unsere Überprüfungs- und Zertifizierungsdienste Ihnen bei der Erfüllung der Bauproduktenverordnung (BPV) helfen können, senden Sie bitte eine E-Mail an: cprinfo@bsigroup.com

Da BSI eine Benannte Stelle für die Zertifizierung der Bauproduktenrichtlinie ist, können wir Ihre Produkte schon jetzt mit einem CE-Zeichen ausstatten. So sind Sie bestens auf die Bauproduktenverordnung (BPV) vorbereitet.

Im Zuge der Einführung von zahlreichen europäischen Richtlinien wird die Zertifizierung eines Produkts mit dem CE-Zeichen bei einer zunehmen Anzahl von Bauprodukten notwendig sein, die unter die Bauproduktenrichtlinie (BPR) fallen.

Hersteller sehen sich auch künftig mit einem komplexen internationalen Markt konfrontiert, der durch vielschichtige Vorgaben, Richtlinien, nationale und internationale Standards und Zertifizierungsvorgaben bestimmt wird. Diese komplexe Umgebung ist dabei äußerst dynamisch und wird beeinflusst durch nationale und internationale Foren und Initiativen, die sich insbesondere für eine weltweite Harmonisierung einsetzen.